Vor 2000 - WIE verlief die zweite Phase des 3x3:
von 1995 - 2000
Ein Durchbruch war bereits die Erkenntnis, dass das 3x3 Quadrat nicht eine willkürliche Sammlung von Bausteinen ist, die lediglich in eine schöne Grafik gebracht wird, wie man es von vielen Checklisten häufig sieht. Das Bild des 3x3 mit der Partnerbeziehung macht wirklich Sinn. Und es erwies sich als Volltreffer, weil es absolut grundlegend ist für alle Markt-, Management- und Menschenbeziehungen. Immer stärker trat gegen das Jahr 2000 hin der große Unterschied zu den herkömmlichen Modellen zu Tage, die entweder sich selbst oder den Kunden ins Zentrum setzen, nicht aber die Beziehung, wie es das 3x3 Verfahren tut. Was anfangs noch viele provozierte, entpuppte sich als ebenso geniales wie einfaches Bild, zumal die praktische Arbeit unzähliger Workshops dies bestätigte. So entwickelte sich das zunächst nur strukturierte 3x3 Quadrat in ein lebendiges Bild mit Menschen, dessen Mittelpunkt das Konsenssymbol des Handschlags bildete. Dazu kam noch die Entdeckung der dritten Hyperdimension (bereits die erste Oben-Unten-Dimension ist dreidimensional), das ist die Zeitdimension. So wird das Quadrat zum (Prozess-) Würfel mit höherer Komplexitätsstufe. Für den Praktiker reicht in aller Regel das einfache Quadrat aus, oder er bildet mit drei hintereinandergeschalteten Quadraten die Dynamik eines Projekts ab mit Stand, Ziel und Weg. Immer aber dürfte gelten: So anschaulich und leistungsfähig war kein anderes Modell im Jahr 2000, und das gilt wohl bis heute.
